Meine Heißluftfritteuse Erfahrungen

Ich bin eingeschworener Pommes-Fan und ich habe es einfach satt, dass meine Wohnung wie eine Frittenbude muffelt, wenn ich meine – zugegeben schon etwas in die Jahre gekommene – Fritteuse benutze. Und auch ich weiß natürlich, das fetttriefende Pommes nicht unbedingt gesund sind und dass beim Frittieren mit hohen Temperaturen das gesundheitsschädliche Acrylamid entstehen kann.

Aus Lust auf gesünderes Frittieren und aus Neugier auf die vielen Einatzmöglichkeiten über das Frittieren hinaus kommt also die erste Heißluftfritteuse in meine Küche.

 

Platzbedarf

Da meine Küche nicht riesig ist, habe ich mich für ein mittleres Modell entschieden, das gut Platz in meiner Küche hat. Und weil ich die Fritteuse nicht nach Gebrauch immer wegpacken will, habe ich mir eine ausgesucht, deren Design mir gefällt.

 

Geringer Ölverbrauch

Ich brauche nicht die üblichen 2 Liter, sondern nur 10ml. Und ich muss nach Gebrauch auch nicht mit dem Öl herumhantieren, um es in einen Behälter zu füllen, in dem ich es bis zum nächsten Gebrauch der Fritteuse lagern kann.

 

Keine Geruchsbelästigung

Man riecht zwar, dass ich gekocht habe. Aber der aufdringliche Imbissbuden-Duft bleibt mir erspart.

 

Annehmbare Lautstärke

Auch in diesem Punkt war ich skeptisch, weil einige Käufer die Geräuschentwicklung als sehr hoch eingestuft hatten. Meine Heißluftfritteuse macht in etwa so viel Lärm wie die Mikrowelle und das finde ich durchaus akzeptabel.

 

Geschmack

Pommes: wunderbar. Außen kross, innen weich. Ich habe mich aber auch genau an die Anleitung gehalten, weil ich in diversen Berichten gelesen hatte, dass die Pommes fad schmecken oder nicht richtig kross geworden sind.

 

Andere Gerichte als Pommes

Die Gemüsepfanne aus Auberginen, Zucchini und Paprika duftet nach mediterranen Kräutern und ist nicht zerkocht, sondern schön knackig.

Hähnchenschenkel werden kross und schmecken trotz minimalem Öleinsatz sehr viel besser als im Backofen. Ich muss allerdings darauf achten, dass sie nicht zu groß sind, sonst passen sie nicht in meinen Grilleinsatz.

Frischer Lachs wird zart und schmeckt sehr lecker. Und auch hier fällt auf, dass die Geruchsbelästigung viel geringer ist, als wenn ich den Lachs in der Pfanne gebraten hätte.

 

Durchsichtiger Deckel

Den schätze ich wirklich sehr. Damit genügt ein kurzer Blick auf das Gerät und ich kann immer sehen, wie es um den Garzustand meiner Gerichte bestellt ist.

 

Reinigung

Schön einfach. Alle herausnehmbaren Teile können sofort nach Gebrauch in die Spülmaschine und ich muss nur kurz das Gerät abwischen und das war`s dann auch schon.

 

Fazit

Meine Heißluftfritteuse war nicht gerade billig. Aber ich habe mich bewusst für ein Markenprodukt aus dem mittleren Preissegment entschieden.

In erster Linie wollte ich mein Lieblingsgericht Pommes damit gesünder herstellen. Aber seit ich das Gerät habe, ertappe ich mich immer öfter dabei, dass ich Lust habe, eines der vielen neuen Rezepte auszuprobieren. Weil es so einfach ist und weil mir die Gerichte gut schmecken. Das im Lieferumfang enthaltene Rezeptbuch reicht für meine Bedürfnisse dafür erst einmal aus. Und wenn ich damit durch bin, vielleicht traue ich mich ja dann auch einmal an eigene Kreationen…

Für mich hat sich die Anschaffung der Heißluftfritteuse also auf jeden Fall gelohnt!

 

Meine Heißluftfritteuse

Tefal ActiFry YV960130 2in1...

  • Patentierte 2in1-Technologie ermöglicht gleichzeitiges Braten, Kochen, Frittieren von Fleisch, Fisch, Gemüse, Reis, Kartoffeln, Süßspeisen
  • Heißluft-Zirkulation: schonendes Garen des Frittierguts bei ca. 150°C mit automatischer Temperaturkontrolle
  • Rotierender Rührarm: automatisches Rühren und Umwälzen ohne Anbrennen, gleichmäßiges Verteilen des wenigen Öls
  • Einfache Reinigung: sämtliche Bestandteile (außer Basis) herausnehmbar und spülmaschinengeeignet
  • Lieferumfang: Tefal ActiFry YV9601 2in1 Heißluft-Fritteuse, Dosierlöffel für Öl, Rezeptbuch, Bedienungsanleitung

Heißluftfritteuse Erfahrungen
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